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Telefonakquise im B2B: Leitfaden, Gesprächseinstieg & Rechtslage

So gelingt Kaltakquise am Telefon im B2B: rechtlicher Rahmen (§ 7 UWG), ein erprobter Gesprächseinstieg, Einwand-Behandlung und wie du die richtigen Firmen findest.

Das Telefon ist im B2B nach wie vor der direkteste Vertriebskanal – wenn man es richtig macht. Hier der Rahmen, ein erprobter Einstieg und der Umgang mit den häufigsten Einwänden.

Ist Telefonakquise im B2B erlaubt?

Gegenüber Unternehmen ist ein Werbeanruf zulässig, wenn eine mutmaßliche Einwilligung vorliegt (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG) – also ein sachlicher Bezug deines Angebots zur Tätigkeit der Firma. Gegenüber Verbrauchern ist Kaltakquise am Telefon dagegen grundsätzlich unzulässig. Bei E-Mail gelten strengere Regeln; Details im UWG-Ratgeber. Dieser Beitrag ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung.

Vorbereitung: die richtigen Firmen & der richtige Kontakt

Gute Akquise beginnt vor dem Anruf. Recherchiere passende Firmen im Umkreis und den richtigen Ansprechpartner, damit du nicht im Vorzimmer hängenbleibst. KundenRadar liefert dir anrufbare Firmen mit Telefonnummer und Ansprechpartner – plus eine Anrufliste mit Tagesziel.

Ein erprobter Gesprächseinstieg

  • Begrüßung & Name: kurz, klar, freundlich.
  • Relevanz in einem Satz: warum rufst du genau diese Firma an?
  • Erlaubnisfrage: „Haben Sie 30 Sekunden?“ – Respekt vor der Zeit.
  • Nutzen statt Produkt: was hat der Gegenüber davon, nicht was du verkaufst.
  • Klares Mini-Ziel: Termin, Unterlagen oder Rückruf – nicht gleich der Abschluss.

Die häufigsten Einwände – und gute Reaktionen

„Kein Interesse" heißt oft „kein erkannter Nutzen" – frage nach, statt zu drängen. „Schicken Sie was per Mail" ist ein Etappenziel: Einwilligung einholen, dann darfst du auch mailen. „Keine Zeit" akzeptieren und einen konkreten Rückruftermin vereinbaren.

Dranbleiben ohne zu nerven

Die meisten Abschlüsse passieren erst nach mehreren Kontakten. Halte Ergebnis und nächsten Schritt fest und lass dir die Wiedervorlage automatisch anlegen – in KundenRadar rückt jeder Anruf den Kontakt automatisch in die richtige Stage und plant den Nachfass.

Fazit

Mit klarem Rahmen, gutem Einstieg und konsequentem Nachfassen wird Telefonakquise im B2B planbar. Entscheidend ist Vorbereitung: die richtigen Firmen, der richtige Kontakt, ein konkreter Anlass.

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