Webdesign-Kunden gewinnen: 6 Wege zu Firmen mit schlechter Website
Wie Webdesigner und SEO-Dienstleister planbar Kunden finden: veraltete oder fehlende Websites als Verkaufschance erkennen, bewerten und gezielt ansprechen.
Webdesign und SEO verkaufen sich am besten dort, wo der Bedarf sichtbar ist: bei Firmen mit veralteter, langsamer oder gar keiner Website. Die Kunst ist nicht das Können – die Kunst ist, diese Firmen planbar zu finden und mit einem konkreten Aufhänger anzusprechen. Sechs Wege, die in der Praxis funktionieren.
1. Schwache Websites sind dein bester Aufhänger
Wer eine Firma anruft und sagt „Ihre Website lädt auf dem Handy 9 Sekunden und hat kein SSL", hat sofort die Aufmerksamkeit. Ein konkreter, überprüfbarer Mangel schlägt jede allgemeine Verkaufsfloskel. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Erstkontakt die Seite kurz zu bewerten.
2. Branchen mit oft schwacher Online-Präsenz
Manche Zielgruppen haben überdurchschnittlich oft veraltete oder fehlende Seiten:
- Handwerksbetriebe (Elektro, SHK, Maler, Dachdecker)
- Gastronomie, Cafés und kleine Hotels
- Lokale Einzelhändler und Filialbetriebe
- Praxen, Kanzleien und kleine Dienstleister
- Vereine und Handwerkskooperationen
3. Mobile-Performance objektiv messen
Statt nach Bauchgefühl zu urteilen, prüfe Ladezeit, mobile Darstellung und HTTPS. Im Webdesign-Modus von KundenRadar wird die Website jeder gefundenen Firma automatisch bewertet – schwache oder fehlende Seiten werden markiert, damit du deine Zeit nur in echte Chancen steckst.
4. Den Preis sauber kalkulieren
Bevor du anrufst, solltest du wissen, was dein Angebot wert ist. Kalkuliere Stunden- und Projektpreis mit dem Webdesign-Preis-Rechner und laufende SEO-Pakete mit dem SEO-Kosten-Rechner – so gehst du nie unter deinem kostendeckenden Satz ins Gespräch.
5. Telefon schlägt E-Mail – im B2B erlaubt
Gegenüber Unternehmen genügt für Werbeanrufe eine mutmaßliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG), während Kalt-E-Mails grundsätzlich eine vorherige Einwilligung brauchen. Ein kurzer, höflicher Anruf mit konkretem Website-Befund ist also der zulässige und wirksamere Erstkontakt. Mehr dazu im UWG-Ratgeber.
6. Systematisch statt zufällig
Der Zeitfresser ist die Recherche: Welche Firmen im Umkreis haben überhaupt eine schwache Seite? Statt stundenlang zu googeln, lässt du dir passende Firmen mit Telefon und Ansprechpartner liefern, bewertest ihre Website per Klick und arbeitest alles – Anrufe, Aufgaben, Angebote – in einer Pipeline ab. Genau dafür ist KundenRadar gebaut.
Fazit
Mach die Website-Bewertung zu deinem Vertriebsmotor: Finde Firmen mit schwacher Online-Präsenz, sprich sie mit einem konkreten Befund an und kalkuliere von Anfang an profitabel. Zwei, drei feste Akquise-Slots pro Woche genügen, um eine volle Pipeline aufzubauen.