Offene Stellen als Vertriebssignal – legal Firmen mit Personalbedarf finden
Wie Personalvermittler und Zeitarbeitsfirmen über die offizielle Jobsuche-API der Bundesagentur für Arbeit Firmen mit offenen Stellen finden – datenschutzkonform und ohne Scraping.
Eine offene Stelle ist das ehrlichste Kaufsignal, das es im Personalgeschäft gibt: Die Firma hat Bedarf, ein Budget und einen konkreten Anlass für ein Gespräch. Für Personalvermittler und Zeitarbeitsfirmen ist die entscheidende Frage nur, wie man diese Firmen findet – und zwar rechtssicher.
Warum „sucht seit X Tagen" Gold wert ist
Eine Stelle, die schon 30, 45 oder 60 Tage online ist, signalisiert: Die Firma kommt allein nicht weiter. Genau dort ist die Bereitschaft, mit einem Dienstleister zu sprechen, am höchsten. Je länger die Laufzeit, desto heißer der Lead – deshalb lohnt es sich, Treffer nach Laufzeit zu sortieren.
Der legale Weg: die offizielle Jobsuche-API
Die Bundesagentur für Arbeit stellt ihre Stellenangebote über eine offizielle Programmierschnittstelle (API) bereit. Das ist der saubere Weg: Die Daten werden so genutzt, wie sie von der Quelle dafür vorgesehen sind. KundenRadar greift ausschließlich auf diese offizielle API zu – kein automatisiertes Auslesen („Scraping") von Webseiten der Arbeitsagentur oder von Google.
Warum kein Scraping?
Das automatisierte Abgreifen fremder Webseiten kann gegen deren Nutzungsbedingungen verstoßen und je nach Inhalt urheber- oder datenschutzrechtliche Fragen aufwerfen. Offizielle Schnittstellen vermeiden das, weil der Anbieter die Nutzung ausdrücklich vorsieht. Unser Grundsatz lautet daher:
- Nur offizielle, dafür vorgesehene Schnittstellen (APIs) und offene Daten nutzen
- Keine Webseiten von Google oder der Arbeitsagentur automatisiert auslesen
- Öffentlich zugängliche Firmen-Kontaktdaten (z. B. aus dem Impressum) verantwortungsvoll verwenden
Vom Signal zum Gespräch
Sobald du eine Firma mit Personalbedarf gefunden hast, brauchst du den richtigen Kontakt. KundenRadar ermittelt dazu aus öffentlich verfügbaren Quellen Telefon, Ansprechpartner und Website, sodass du die Firma direkt anrufen und in deine Pipeline übernehmen kannst. Der Anruf gegenüber Unternehmen ist im B2B unter den Voraussetzungen des § 7 UWG zulässig – Details im UWG-Ratgeber.
Und was bringt dich der Auftrag?
Bevor du anrufst, lohnt der Blick auf deine Zahlen: Mit dem Provisions- & Verrechnungssatz-Rechner siehst du, was eine Vermittlung einbringt oder welchen Stundensatz du in der Zeitarbeit ansetzen musst.
Fazit
Offene Stellen sind das beste Vertriebssignal im Personalgeschäft – wenn du sie legal und systematisch nutzt. Über die offizielle Jobsuche-API findest du Firmen mit echtem Bedarf, priorisierst nach Laufzeit und sprichst sie mit einem konkreten Anlass an. So wird aus Akquise planbare Arbeit statt Kaltstart.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Im Zweifel hilft dir eine fachkundige Beratung für deinen konkreten Fall.